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Defending Sicherheitsschulungen

Selbstbehauptungs- und Wahrnehmungstraining für den Kindergarten

 

Zielsetzung


Unsere Maßnahmen für den Kindergartenbereich sind ein standardisiertes Programm. Obgleich deren Inhalte feststehen, verfügen die Eltern darüber ein Mitspracherecht. Zur Klärung der Inhalte und um außerdem mit den Kindern keine vorstellungsfremden Gefahren zu bearbeiten oder gar entgegen der elterlichen Erziehungsvorstellungen zu agieren, sind unsere Informationsabende Schulungsvoraussetzung.

 

Unter anderem nehmen unsere Referenten auf besagten Abenden Stellung zu folgenden Themen:

 

 

1. Sexueller Missbrauch an Kindern (Definitionen, Täterprofile, Mythen, tatsächliche Bedrohungslage, etc.)

2. Gewalt unter Kindern (Entstehung und Begünstigung von gewalttätigem Verhalten, etc.)

3. Förderung von aktiven und passiven Prozessen zu Körperbewusstsein und kognitiven Fähigkeiten (Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung)

 

Generelle Zielsetzung unserer Schulungen ist die Herstellung eines Bewusstseins  der eigenen Gefühlswelt unter Berücksichtigung des Entwicklungsstandes und der individuellen Fähigkeiten des Kindes. Dazu gehört ebenso das Recht auf die körperliche Selbstbestimmung (z.B. welche Berührungen sind zugelassen und welche sind es nicht; Schuldzuweisung richtet sich an den Täter, nicht an das Kind)

 

Das Kind kann durch aktives Erfahren und Erleben einen Wissenszuwachs erlangen. Dieses Plus an Mehrwissen kann eher durch eine aktive Beteiligung der Kinder (z.B. Rollenspiele) erreicht werden als durch eine rezeptive Vermittlung (z.B. Filme oder Arbeitshefte). Die Kinder werden selbst tätig und aktiv und erfahren sich dadurch als wirksam und fähig zur Handlung. Der Glaube der Kinder an ihren Fähigkeiten und an sich selbst wird gestärkt, wenn sie die Gelegenheit bekommen, Situationen zu gestalten, Antworten selbst zu entwickeln und an Entscheidungsprozessen teilzunehmen (Lebenskompetenzförderung).
Darüber hinaus vermitteln wir Verhaltensstrategien, deren Einsatz davor bewahren soll, in eine Gefahr für die Gesundheit oder gar das Leben zu kommen.
Die Teilnehmenden sollen sich bei Gefahrensituationen in zuvor gelernten Prozessen wiederfinden. Deshalb zeigen wir den Teilnehmenden entsprechende Mittel und Wege. Diese sind leicht erlernbar, dem jeweiligen kindlichen Entwicklungsstand angepasst.

 

Bewegungseinheiten sind bei der Förderung der kindlichen Entwicklung notwendig. Sie dienen der Steigerung des Selbstwertgefühls, dem Aufspüren eigener Ressourcen und schulen die Kinder in ihrer Körpermotorik.


Pädagogischer Ansatz zur Entwicklung des Kindes

 

Es ist eine Aussage der Pädagogik nach Maria Montessori, dass Kinder sich in sogenannten sensiblen Zeitphasen befinden in der sie bestimmte Fähigkeiten erlernen: Von der Geburt bis zum 3. Lebensjahr ist es die besondere Aufnahmefähigkeit für alle Umwelteinflüsse und Sinneserfahrungen. Von 1,5 bis 4 Jahren entwickeln sich die Muskeln und Koordination. Dieses drückt sich im besonderen Drang nach Bewegung aus. Von 2 bis 4 Jahren verfeinert das Kind seine Bewegungen, entwickelt ein erstes Verständnis von Raum und Zeit, und beschäftigt sich mit Wahrheit und Wirklichkeit. Von 2,5 bis 6 Jahren kommt es durch die zunehmende Sinneserfahrung zu einer Verfeinerung der Wahrnehmung. (siehe dazu www.montessori.de oder www.kigaweb.de)

 

Demnach können frühkindliche Bildungsprozesse  zu dieser Thematik bei Kindern ab 4 Jahren eingeleitet werden.  Bildung in diesem Alter ist Lernen mit allen Sinnen, ist aktives Erkunden der Umwelt und Kennenlernen von sich selbst und anderen Menschen. In diesem Alter haben die Kinder die Fähigkeit der sozialen Perspektivenübernahme ansatzweise ausgebildet und beginnen, über Gefühle zu sprechen und nachdenken zu können.

 

Diese Art von früher Bildung ist eingebettet in sichere Bindungen zu Bezugspersonen. Von Nöten erscheint ein soziales Netzwerk bestehend aus Elternhaus, Schule und identitätsfördernder Freizeiteinrichtung.

 

Das  Programm fördert unverzichtbare Basisfähigkeiten wie da wären: Selbst- und Fremdwahrnehmung, Einfühlungsvermögen, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, Eigenkompetenz und Selbstbewusstsein.

 

 


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