Defending Sicherheitsschulungen

Training zur Verbesserung einer Sozialkompetenz für den Bereich Schule

 

Kurzinformation

 

Das Defending – Ausbildungsprogramm gestaltet sich wie folgt:

 

Unsere Grundkurse / Grundseminare werden grundsätzlich nach dem Geschlecht aufgeteilt.
Begründung:
In den Focus der Grundkurse stellen wir die Vermittlung von Verhaltensstrategien, deren Einsatz davor bewahren möge, Opfer einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung zu werden. Thematisiert wird ebenso das Verhalten bei einem Rohheitsdelikt (z.B. Körperverletzung, Raub).
Rein statistisch betrachtet ist die Bedrohungslage von Mädchen und Jungen bei der Opferwerdung different3. Außerdem beobachteten wir, dass es für die Teilnehmenden einfacher ist, sich über eigene Einstellungen zu äußern oder Erfahrungen hierzu, wenn das jeweils andere Geschlecht nicht anwesend ist.

 

Bei den Trainings zur Konfliktfähigkeit und zur Sozialkompetenz ist eine Trennung nach dem Geschlecht nicht mehr notwendig. Ein separates Training für Mädchen und Jungen würde zwar dem Wunsch, ein prosoziales Verhalten zu fördern, nicht grundsätzlich entgegen wirken. Sinnvoller erscheint es uns jedoch die gemeinsame Sozialisationsstruktur zu berücksichtigen (z.B. Lebensraum Schule) und deshalb eine gemeinsame Schulung durchzuführen.

 


Folgende Bestandteile sind Inhalt unserer Sozialkompetenztrainings:

 

  • Erweiterung des Handlungsspielraumes in angstbesetzten Alltagssituationen

 

  • Aufbau, Stabilisierung und Differenzierung der Selbst- und Fremdwahrnehmung

 

  • Verbalisierung von emotionalen Erlebnisinhalten

 

  • Verbesserung der Entscheidungsfähigkeit bei Rivalitätsproblemen

 


Dabei verwenden wir folgende Methoden:

 

  • Interaktionstraining:
       • Rollenspiele mit “Als ob“  Charakter
       • Vermittlung von Verhaltenstrategien:
              - auf kommunikativer Ebene
              - auf physischer Ebene

 


Besonders wichtig ist uns:

 

  • Verstärkung positiven Verhaltens
  • Spielerische Erarbeitung der Kursziele
  • Verzicht auf Bewertung in der Art einer Benotung

 

  • Einbeziehung von Eltern vor den Maßnahmen
  • Transparenz unserer Arbeit für unterstützende und interessierte Institutionen

 

  • Erhalt und Erweiterung von Qualitätsstandards
  • Fortbildung

 

 

Zeitstruktur des Kurses:

 

a)

Außerschulische Veranstaltung:

3 x 2,5 Std. (3 Tage)

 

b)

Schulische Projektwoche ab Sekundarstufe 1:

3 x 2,5 Std. (3 Tage)

 


Anforderungen an Veranstaltungsräume:

 

Herkömmliche Klassenräume sind groß genug, wenn unser Personal die Tische und Stühle an den Rand stellen darf. Die Möbel werden nach Unterrichtsende zurückgestellt.
Sporthallen werden nicht benötigt.

 

Die Räume müssen über Stromanschluss verfügen und sollten nicht fensterlos sein.

 

Minimale Gruppengröße: 12 SchülerInnen


Maximale Gruppengröße: 18 SchülerInnen

 

Bei schulischen Projektwochen kann auch klassenweise trainiert werden.

 

 

Alter:

 

Bei Kindern mit einem alterstypischen Entwicklungsstand können zwei Altersstufen gemeinsam geschult werden (z.B. sieben- und achtjährige Kinder).
Wenn es dem Elternwunsch entspricht, wird ab 1. Klasse geschult.

 

 

3: Siehe Polizeiliche Kriminalstatistik 1999-2003 (www.bka.de)

 

 


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