Defending Sicherheitsschulungen

Selbstbehauptung als Sicherheitsschulung für den Schulbereich

 

Kurzinformation

 

Das Defending – Ausbildungsprogramm gestaltet sich wie folgt:

 

Unsere Kurse / Seminare werden grundsätzlich nach dem Geschlecht aufgeteilt. Durch diese Trennung möchten wir der unterschiedlichen Bedrohungssituation für Mädchen und Jungen Rechnung tragen.

 

Ziel unserer Schulungen ist die Vermittlung von Verhaltensstrategien, deren Einsatz davor bewahren soll, in eine Gefahr für Gesundheit oder gar Leben zu kommen.

Die Selbstverteidigungstechniken werden lediglich dazu benötigt, um in möglichst vielen Situationen den Mut aufbringen zu können, bewusst und aktiv für sich einzustehen.

 

Unsere Sicherheitsschulungen können in Form einer schulischen Projektwoche oder als außerschulische Veranstaltung durchgeführt werden. Die Projektwoche umfasst ab 7. Klasse drei Einheiten mit jeweils drei Zeitstunden, zzgl. einer Zeitstunde für das abschließende Simulationsaußentraining.

Die Projektwoche bis 7. Klasse, sowie die außerschulischen Veranstaltungen umfassen acht Zeitstunden. Diese sind in vier  zweistündige Trainingseinheiten aufgeteilt. Die letzte Einheit dient dem Simulationsaußentraining.

 

In den Schulungen erlernen die Teilnehmenden sowohl theoretische, als auch praktische Grundlagen der Selbstverteidigung.

 

Um die vermittelten Inhalte zu festigen, empfiehlt sich die regelmäßige Teilnahme an Auffrischungsstunden. Während der zweistündigen Auffrischungen werden Bestandteile aus den Schulungen wiederholt und gegebenenfalls um aktuelle Fragestellungen erweitert.

Unsere Kurse möchten wir als Teil unseres Gewaltpräventionsprogramms für Schulen verstanden wissen, deshalb ist die Teilnahme von Eltern und Lehrkräften, an unseren kostenfreien Informationsabenden wünschenswert.

 

Zielsetzung

 

Wir möchten allen Teilnehmenden  vermitteln, dass sie bewusst und aktiv die Verantwortung für das eigene Leben, bzw. die eigene Sicherheit übernehmen können.

Dazu ist es notwendig, den Teilnehmenden entsprechende Mittel und Wege zu zeigen. Unsere sind leicht erlernbar, dem Entwicklungsstand des Kindes angepasst, effektiv und adäquat, bezogen auf die Art des Übergriffes.

 

 Unsere Sicherheitsschulungen haben deshalb folgende Gewichtung:

 

70 Prozent für die Gefahrenerkennung

30 Prozent für die Selbstverteidigungstechniken.

 

- frühzeitig zu erkennen

- rechtzeitig zu vermeiden

- bewusst zu bewältigen

 

und den differenzierten Umgang mit derartigen Situationen, um ein höchstmögliches Maß an Eigensicherheit zu erreichen.

 

Selbstverständlich sehen wir die Gefahr, dass wir bei der zu erwartenden durchschnittlichen Altersstruktur von GrundschülerInnen Ängste wecken könnten. Bisher ist dies nicht geschehen. Wir führen dies auf unsere Einführung von Hausarbeiten zurück, in denen die Teilnehmenden uns ihre Ängste und zu erwartenden Gefahrensituationen zu Papier bringen. In den Schulungen arbeiten unsere Ausbilder ausschließlich mit den von den Kindern erstellten Aufzählungen von Ängsten und Gefahren.

 

Ab der fünften Klasse erscheint uns dieses Verfahren als nicht mehr notwendig.

Nicht zuletzt, um derartige Fragen abzuklären, ist die Teilnahme der Eltern an unseren Elterninformationsveranstaltungen dringend zu empfehlen.

 

Unsere Schulungen sollen helfen, eigene Ressourcen zu entdecken, eventuell stark ausgeprägte Opfersignale und Hemmungen abzulegen. Straftaten öffentlich zu machen, Täter aus ihrer Anonymität zu holen und das Vertrauen in die Institution Polizei herzustellen sind ebenso unsere Ziele.

 

 


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